Montag, 5. Juli 2010

Hola Alemania

Seit dem 30.Juni bin ich nun wieder in Deutschland. Es hat sich garnicht so viel verändert. Obwohl Ecuador echt toll war und ich viel erlebt habe, gefällt es mir doch wieder hier.

Montag, 14. Juni 2010

Viel erlebt...

In der letzten Woche gab es wieder viele schöne Erlebnisse für uns. Am Samstag veranstalteten wir einen Mädelsnachmittag für alle, mit denen wir viel zu tun haben. So waren ca. 15 Mädels bei uns in der Wohnung und wir wir verbrachten 3 schöne Stunden. Wir kauften Perlen und bastelten uns Ohrringe, Ketten und Armbänder.

Am Sonntag waren wir zum 1. Mal in Chirihuasi, einem Quichua-Dorf zum Gottesdienst. Danach spielten wir noch mit den Kindern und bekamen als Ehrengäste Meerschweinchen zu essen. Beim Essen, spielten uns 4 Männer noch traditionelle Lieder mit Panflöte, Charango und Gitarre.

Freitag, 4. Juni 2010

Eine Woche wie im Traum...


Türkises Wasser, weißer Sand, traumhafte Strände und viele Tiere. Dies durften wir in der letzten Woche erleben. Zusammen mit Washo, Carmens und Michas Familie und Fabis Onkel verbrachten wir 6 wunderschöne Tage auf den Galapagos-Inseln.  3 Tage genossen wir auf der Insel Santa Cruz und unternahmen eine Tagestour auf die Insel Isabela. Die anderen 3 Tage besuchten wir Freunde auf der Insel San Cristóbal. Hier durften wir in der Kirche übernachten und erlebten einen echt schönen Gottesdienst.


Doch die Highlights waren die 4 Schnorchel- touren, die einen tollen Einblick in die traumhafte Unterwasser- welt boten. Ob gemeinsames Schwimmen mit super verspielten Seehunden und Wasserschildkröten oder das Schnorcheln durch 2 Kanäle mit jeweils 10-20 Haien und Rochen, die etwa nur 1-2 Meter unter uns waren, es war einfach atemberaubend. Am Land begeisterten uns Pinguine, Leguane oder Blaufußtölpel. Es war einfach noch schöner als man es sich vorstellt.

Samstag, 8. Mai 2010

Von Nord nach Süd und wieder zurück

Vom 1.-6.Mai hatten wir Urlaub und entschlossen uns recht spontan zu einer Rundreise durchs Land. Samstagabend ging es mit dem Nachtbus von Ibarra in die 11 Stunden entfernte Küstenstadt Manta. Hier verbrachten wir 1,5 schöne heiße Tage am Strand und genossen den warmen Pazifik. Obwohl es sehr bewölkt war, brauchten wir doch mehrmals 50er-Sonnencreme, um uns nicht total zu verbrennen. Carmen und ich ließen uns noch die Haare zu Rastas flechten. Weiter ging es ins 5 Stunden entfernte Guayaquil. Da blieb uns ein schöner Abend an der Uferpromenade und im wunderschönen Stadtviertel Las Peñas. Da Guayaquil eine ziemlich gefährliche Stadt ist, gibt es an jeder Ecke Sicherheitsmänner. Wenn man nun als Gruppe von Weißen abends unterwegs ist, erlebt man schon mal, dass ein Sicherheitsmann den Nächsten anfunkt und durchgibt, dass wir gleich kommen. Nach einer sehr warmen Nacht frühstückten wir am Ufer, besuchten einen Park in dem überall Leguane rumliefen und stiegen bei 35°C in den Bus. Nach 6 Stunden Fahrt von 0m auf 3300m kamen wir bei 13°C in Riobamba an. Dort wurden erstmal schnell die warmen Sachen ausgepackt. Hier erlebten wir wieder einen tollen Abend und am nächsten Morgen ging es weiter zu den Inka-Ruinen „Ingapirca“. Noch am selben Tag fuhren wir nach Cuenca, wo wir bei einem Freund von Washo übernachten durften. Er und seine Familie nahmen uns total freundlich auf, luden uns zu jeder Mahlzeit ein und nahmen sich Zeit uns ihre Stadt zu zeigen. Am Donnerstagabend stiegen wir nun in den Nachtbus und kamen am Freitagmorgen nach 12 Stunden wieder gut daheim an. Wir sind echt dankbar, dass uns auf den langen Busfahrten bei den schlimmen Fahrstilen der Busfahrer nichts passiert ist und wir auch im Bus, sowie in den Städten nicht überfallen wurden.

Freitag, 30. April 2010

Schuleinsatz

Schon lang geplant, immer wieder verschoben, aber nun endlich begonnen: Die Schuleinsätze. Gestern war es endlich soweit und wir starteten den ersten Einsatz im Colegio in Otavalo, wo Washo als Religionslehrer unterrichtet. Unter dem großen Thema „Werte“ begannen wir nun mit der ersten Einheit: Identität. Wir unterrichteten dreimal jeweils eine Doppelstunde. Zwei Impulse, ein Zeugnis, gemeinsame Spiele, ein selbst gedrehter Film, sowie eine Gruppenarbeit standen auf dem Programm. Für uns war es eine echt coole und spannende Erfahrung und wir hoffen, dass wir noch ein paar Mal die Gelegenheit bekommen nach Otavalo zu gehen.

Dienstag, 27. April 2010

Ich heiße...-Wie heißt du?

Nachdem wir von vielen Ecuadorianern angesprochen wurden, ob wir denn ihnen nicht etwas auf Deutsch lernen würden, entschlossen wir uns Deutschunterricht zu geben. Dieses Projekt läuft nun schon 5 Wochen und es macht richtig Spaß. Zum einen merken wir, wie kompliziert es ist Deutsch als Fremdsprache zu erlernen, zum anderen kommen wir selber manchmal mit unseren Kenntnissen an die Grenzen unseres Wissens. Und wenn dann noch drei Schwaben und eine Sächsin unterrichten, kann man sich ja denken, dass Konflikte in Aussprache und Grammatik nicht ausbleiben. „Heißt das jetzt die Tür oder die Türe?“ Trotzdem kommen unsere Kurse am Freitag und Samstag gut an und wir haben echt interessierte Schüler.

Sonntag, 11. April 2010

Cotopaxi

Leider konnte ich nicht mit zur Tour auf den höchsten aktiven Vulkan der Erde, aber was Freddy und Micha da erlebt haben, könnt ihr hier nachlesen.